Nachrichten aus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde

 

Termine Gottesdienste (Februar - April 2012)

Aktuelles

Grußwort von Pastor Drews

Aktuelles

Grußwort von Pastorin Dietz

Amtshandlungen

 

"Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde."

Liebe Leserin, lieber Leser,
Abrahams Abschied war ein Schritt ins Ungewisse. Er wusste, was er zurückließ: Heimat, Verwandtschaft, Freunde, Sicherheit. Aber er wusste nichts von dem, was vor ihm lag. Eine ziemliche Zumutung, die Gott von ihm forderte. Doch es wird von keinem Zögern, von keinen Bedenken, von keiner Wehmut berichtet. Da steht nur der einfache Satz: "Da brach Abraham auf, wie Gott es ihm geboten hatte." Machte es ihm nichts aus, alles loszulassen, woran er bisher gehangen hatte?
In einer der Geschichten Abrahams gibt es eine Gestalt, die es nicht gelernt hat, loszulassen: "Frau Lot". Sie war als Frau des Neffen Abrahams schon einmal aus Wohlstand und Geborgenheit aufgebrochen. Mit Töchtern, Herden und Hausrat war sie ins Ungewisse gezogen, zusammen mit ihrem Mann Lot, der sich Abraham angeschlossen hatte. Nach endlosen Strapazen hatte sie einen Ort gefunden, wo sie zu bleiben hoffte. Sie richtete sich ein, fand Männer für ihre Töchter und begann, sich zu Hause zu fühlen.
Da geschieht das Schreckliche: Die Stadt hat schwerste Schuld auf sich geladen, sie soll untergehen. Nur Familie Lot soll gerettet werden, aber für Frau Lot heißt es: Sie muss von neuem alles hinter sich lassen. Nicht einmal umblicken soll sie sich. Das geht über ihre Kraft. Was sie gehabt hatte, wusste sie. Was auf sie zukam, war ungewiss. Und so erzählt die Bibel von Frau Lot: "Als Lots Frau zurückblickte, da erstarrte sie zur einer Salzsäule."
Rückwärtsgewandt das Leben verlieren oder nach vorn gerichtet das Leben riskieren? Auch Abraham hatte sich eingerichtet an einem Ort, der ihm vertraut war. Aber als es darauf ankam, blickte er nicht zurück und klammerte sich auch nicht an Gewesenes. Nach vorn gerichtet das Leben riskieren. Woher nahm er die Kraft dazu? Es heißt lapidar: "Abraham glaubte Gott."
Das unbeweisbare, aber erfahrbare Vertrauen, dass Gott mich nicht verlassen wird, verändert die Einstellung zum Leben. Ohne aufzubrechen werden wir das Leben nicht finden. Wer nur bewahren, nur festhalten will, dreht sich schließlich nur noch im Kreise. Erinnerungen werden dann wichtiger als Veränderungen. Doch wer nichts wagt, wird auch nichts gewinnen. Abraham wagt es und gewinnt den Segen für sein Leben.
Es grüßt Sie ganz herzlich,
Ihr Pastor Wolfgang Drews

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Pastorin Dietz stellt sich vor:
In diesem Gemeindeblatt ist mein Name mehrmals zu lesen, weil ich Pastor Friedrichsen einige Monate vertreten werde. Damit Sie einen kleinen Eindruck von mir bekommen, möchte ich mich Ihnen vorstellen:
Ich heiße Ingeborg Dietz, bin 58 Jahre alt, habe eine Tochter und wohne in Harrislee. In meinem Leben gab es viele Veränderungen. Aufgewachsen bin ich in Gelsenkirchen im "Kohlenpott". Nachdem ich 10 Jahre als Arzthelferin gearbeitet hatte, zog ich nach Hamburg, machte mein Abitur, trat von der Freikirche zur Ev. Lutherischen Kirche über und studierte Theologie. Nach dem Vikariat in Norderstedt arbeitete ich 4 Jahre lang bei der Evangelischen Auslandsberatung in Hamburg, wo ich binationale Paare begleitet habe. Nebenbei bot ich Seminare im Bereich Meditation beim Evangelischen Frauenwerk an. Später machte ich noch zwei Tanzausbildungen.
1999 wurde ich Gemeindepastorin in St. Petri in Flensburg. Seit Mai 2009 habe ich eine Stelle für Vakanzvertretungen, in der Veränderungen dazu gehören. Mein Dienst hat mich bereits nach Adelby, Sörup, Harrislee und Wanderup geführt. Ich finde es spannend, mich immer wieder auf neue Menschen und Herausforderungen einzulassen. Dabei kann ich vieles lernen und manches von meinen Erfahrungen einbringen.
Nun freue ich mich, zu Ihnen nach Handewitt zu kommen, eine sehr lebendige Gemeinde kennen zu lernen und ein Stück des Lebens mit Ihnen zu teilen. Ich hoffe auf viele Begegnungen bei Gottesdiensten und Veranstaltungen und bin gern zu Gesprächen oder Besuchen bereit (Tel. 0461 - 40 77 073).
Mein Dienst in Handewitt beginnt offiziell mit dem Gottesdienst am 1. Advent. Dieser Tag, an dem das Kirchenjahr neu beginnt, ist ein sehr schöner Zeitpunkt für einen neuen Anfang.
Ich wünsche Ihnen in dieser Zeit der Unsicherheiten Zuversicht und Gottvertrauen. Möge gerade in der dunklen Jahreszeit Gottes Licht Ihren Weg erleuchten.
Es grüßt Sie herzlich
Pastorin Ingeborg Dietz

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Amtshandlungen

Wenn Sie heute schon wissen, dass Sie eine Taufe für sich oder für Ihr Kind planen, wenn Sie kirchlich heiraten möchten oder ein Ehejubiläum kirchlich begehen möchten, oder wenn Sie wieder Mitglied unserer Kirchengemeinde werden möchten oder auch nur ein Gespräch wünschen, dann melden Sie sich bitte im Kirchenbüro Handewitt
Tel.: 04608-224 oder per eMail